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Die Aufenthaltsdauer bei einem stationären Spitalaufenthalt ist eine wichtige ökonomische Kennzahl. Sie hat einen direkten Einfluss auf die Kosten, die dem Spital durch den Aufenthalt entstehen. In den letzten Jahren sind die Aufenthaltsdauern stark zurückgegangen, dadurch können Kosten gespart werden. Aktuell steht die Aufenthaltsdauer unter besonderer Beobachtung, denn nach der Umstellung der Spitalfinanzierung in der ganzen Schweiz auf ein einheitliches Fallpauschalensystem (SwissDRG) wird eine weitere Verkürzung der Aufenthaltsdauer erwartet.
Einfluss auf die Aufenthaltsdauern haben die Krankheitsbilder, Charakteristika der Behandelten (z.B. Alter und Multimorbidität), Angebot und Wahl der Behandlungsmethode. Vergleiche unter den Kantonen sind nur begrenzt aussagekräftig ohne Detailkenntnisse zu diesen Determinanten.

Definition

Mittlere Aufenthaltsdauer: Durchschnitt der Aufenthaltsdauern in Akutspitälern eines Kantons in Tagen. Die mittlere Aufenthaltsdauer wurde gemäss SwissDRG berechnet (Austrittsdatum – Eintrittsdatum, ohne Urlaubstage). Es wurden die Austritte zwischen dem 1.1. und dem 31.12. eines Jahres gezählt.

Die Abgrenzung der Versorgungsbereiche und die Definition der Fälle werden auf folgender Seite detailliert beschrieben: Abgrenzung und Falldefinition

Quellen

Bundesamt für Statistik
Medizinische Statistik der Krankenhäuser

Auskunft

Tel. +41 58 463 60 45
obsan@bfs.admin.ch
https://www.obsan.ch/de/kontakt

Zuletzt aktualisiert

05.03.2020