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Die Schweiz ist – wie andere OECD-Länder – mit einem zunehmenden Mangel an Gesundheitsfachkräften konfrontiert. Zur Deckung ihres Personalbedarfs ist die Schweiz auf qualifizierte ausländische Gesundheitsfachkräfte angewiesen. Zahlen zu den ausländischen Pflegefachkräften in der Schweiz sind für die langfristige Planung und Steuerung der Personalressourcen von zentraler Bedeutung. Dies gilt sowohl im Hinblick auf die Abhängigkeit der Schweiz von ausländischen Pflegefachkräften wie auch hinsichtlich der Abwanderung qualifizierter Fachkräfte aus anderen Ländern und dem damit verbundenen „Brain Drain“.

Definition

Diese Indikatoren geben für jedes Jahr die Anzahl Zu- und Abwanderungen von ausländischen Pflegefachkräften wieder. Sie beziehen sich auf den Migrationsfluss und nicht auf den Bestand von ausländischen Pflegefachkräften in der Schweiz. Enhalten sind hier nur die Pflegefachkräfte auf Tertiärstufe (dipl. Pflegefachfrau/-mann HF, Pfleger/in für Kinder-, Wochen- und Säuglingspflege (KWS), dipl. Krankenpfleger/in und Psychiatriepfleger/in.  .

Quelle

Staatssekretariat für Migration SEM
Zentrales Migrationsinformationssystem

Zuletzt aktualisiert

01.09.2016