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Schlaf ist ein physiologisches Bedürfnis: Er ist sowohl für die körperliche wie auch für die psychische Gesundheit lebenswichtig. Schlafstörungen wirken sich auf das tägliche Leben der betroffenen Personen aus. Abgesehen vom Gefühl der Müdigkeit hat Schlafmangel auch Auswirkungen auf die psychomotorische Leistungsfähigkeit (z.B. Reaktionsgeschwindigkeit) oder auf die Psyche (Ängste, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen). Ausserdem kann Schlafmangel zu Schläfrigkeit führen, die insbesondere für Verkehrs- und Arbeitsunfälle verantwortlich sein kann.

Definition

Dieser Indikator gibt den Anteil der 15-jährigen und älteren, in einem Privathaushalt lebenden Bevölkerung an, die gemäss Selbstangaben an schwachen oder starken Einschlaf- bzw. Durchschlafstörungen leidet.

Definition der einzelnen Dimensionen

Die für diesen Indikator verwendete Frage aus der Schweizerischen Gesundheitsbefragung lautet:

«Ich lese Ihnen jetzt verschiedene Beschwerden vor. Bitte sagen Sie mir jedes Mal, ob Sie das in den letzten 4 Wochen überhaupt nicht, ein bisschen oder stark gehabt haben:
e) Einschlaf- oder Durchschlafstörungen» (Krankheitssymptome, TKRSY05)

Die Antwort ’ein bisschen’ entspricht schwachen und die Antwort ’stark’ starken Schlafstörungen.

Quellen

Bundesamt für Statistik
Schweizerische Gesundheitsbefragung

Zuletzt aktualisiert

10.04.2019