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Der Indikator gibt Aufschluss über die Pflegepersonalressourcen in Schweizer Spitälern. Abgebildet ist die Anzahl Pflegende in Spitälern nach Bildungsniveau pro 1‘000 Einwohner/innen. Die dargestellten Zahlen basieren auf den Vollzeitäquivalenten, welche das Arbeitsvolumen abbilden. Zu beachten ist, dass die Ergebnisse auch das Personal, welches im ambulanten Bereich der Spitäler tätig ist, umfassen – eine Unterscheidung nach stationär/ambulant ist nicht möglich. Die Krankenhausstatistik wurde 2010 revidiert, weshalb für den zeitlichen Vergleich nur die Zahlen ab 2010 ausgewiesen werden können.

Definition

Der Indikator gibt die Anzahl Pflegepersonen in Spitälern nach Bildungsniveau pro 1‘000 Einwohner/innen an. Die Dichten wurden auf der Basis der Vollzeitäquivalente berechnet.
Die Vollzeitäquivalenz drückt das vertraglich bestimmte Arbeitspensum einer Person im Verhältnis zu einem 100%-Pensum aus. Beispiel: Eine Anstellung von 80% ergibt 0,8 VZÄ. Je nach Betrieb und Funktion umfasst eine Vollzeitstelle unterschiedlich viele Arbeitsstunden.

Die drei Bildungsniveaus des Pflegepersonals umfassen folgende Funktionskategorien der Krankenhausstatistik:
- Pflege Tertiärstufe: Dipl. Pflegefachperson mit Spezialisierung, Dipl. Pflegefachperson
- Pflege Sekundarstufe II: Pflegepersonal mit Abschluss auf Sekundarstufe II, Pflegepersonal auf Assistenzstufe
- Sonstiges Pflegepersonal: Sonstiges Pflegepersonal

Quellen

Bundesamt für Statistik
Krankenhausstatistik
Statistik der Bevölkerung und der Haushalte (STATPOP)

Zuletzt aktualisiert

27.11.2018