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Der Indikator gibt Aufschluss über die Pflegepersonalressourcen im Spitex-Bereich. Abgebildet ist die Anzahl Pflegende im Spitex-Bereich nach Bildungsniveau pro 1‘000 Einwohner/innen. Die dargestellten Zahlen basieren auf den Vollzeitäquivalenten, welche das Arbeitsvolumen abbilden.

Definition

Der Indikator gibt die Anzahl Pflegepersonen im Spitex-Bereich nach Bildungsniveau pro 1‘000 Einwohner/innen an. Die Dichten wurden auf der Basis der Vollzeitäquivalente berechnet.
Die Vollzeitäquivalenz drückt das vertraglich bestimmte Arbeitspensum einer Person im Verhältnis zu einem 100%-Pensum aus. Beispiel: Eine Anstellung von 80% ergibt 0,8 VZÄ. Je nach Betrieb und Funktion umfasst eine Vollzeitstelle unterschiedlich viele Arbeitsstunden.

Die drei Bildungsniveaus des Pflegepersonals umfassen folgende Ausbildungskategorien der Spitex-Statistik:

Pflege Tertiärstufe: Pflegefachfrau / Pflegefachmann FH, Diplomierte Pflegefachfrau / diplomierter Pflegefachmann HF, Krankenschwester/-pfleger für Gesundheits- und Krankenpflege Diplomniveau II, Diplom: Krankenschwester/-pfleger AKP/GKP/KWS/PsyKP, Pflegefachfrau DNI / Pflegefachmann DNI oder Krankenschwester/-pfleger für Gesundheits- und Krankenpflege Diplomniveau I, Nachdiplom Gesundheitsschwester/-pfleger, Fachbereich spitalexterne Gesundheits- und Krankenpflege, Nachdiplom Gesundheitsschwester/-pfleger, Fachbereich Mütter-/Väterberatung, Andere Nachdiplomausbildungen (HÖFA I, Pflegeleitung, Palliative Care,...)

Pflege Sekundarstufe II: Fähigkeitsausweis: Krankenpfleger/in FA SRK, Hauspfleger/in (EFZ oder kantonales Diplom), Fachfrau/Fachmann Gesundheit (EFZ), Betagtenbetreuer/in, Fachfrau/Fachmann Betreuung (EFZ), Pflegeassistent/in SRK, Assistent/in Gesundheit und Soziales (EBA)

Sonstiges Pflegepersonal: Pflege-/Betreuungskurse (z.B. SRK-Grundkurs Pflegehelferin)

Quellen

Zuletzt aktualisiert

27.11.2018