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Die Rate der durchschnittlich pro Tag belegten Spitalbetten pro 1'000 Einwohner (Dichte der belegten Betten) gibt Hinweise auf die benutzte Spitalinfrastruktur eines Kantons. Die Rate ist unter anderem abhängig vom Bettenangebot, der sozio-demographischen Struktur und der Krankheitslast der Bevölkerung, von der Art der Behandlungen, dem Entscheid zu stationärem oder ambulantem Vorgehen und der Aufenthaltsdauer von Spitalaufenthalten. Bei der hier vorgenommenen Berechnung des Indikators, welcher alle Spitalpflegetage, auch diejenigen der ausserkantonalen Patientinnen und Patienten einbezieht, weist eine erhöhte Rate auf eine Zuwanderung von Patientinnen und Patienten und damit auf eine Zentrumsfunktion des entsprechenden Kantons hin, eine tiefe Rate zeigt sich u.a. bei einer Abwanderung.

Definition

Zahl der durchschnittlich pro Tag belegten Betten (Anzahl Pflegetage dividiert durch 365 Tage) in allgemeinen Krankenhäusern (K1) sowie «anderen Spezialkliniken» (K23 ohne Geriatrie K234 und ohne andere Spezialkliniken K235), ohne Belegung durch gesunde Neugeborene und Gesunde, pro 1’000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Quellen

Bundesamt für Statistik
Medizinische Statistik der Krankenhäuser
Statistik der Bevölkerung und der Haushalte (STATPOP)

Zuletzt aktualisiert

27.11.2018