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Die häufigste Unfallart im Alter sind Stürze. Ein Sturz kann zu einem Spitalaufenthalt und möglicherweise zu einem Eintritt in ein Alters- und Pflegeheim führen. Sturzpräventionsmassnahmen zielen einerseits auf Bewegung und Training (v. a. Kraft und Gleichgewicht), andererseits aber auch auf Hilfsmittel (Gehhilfen, Anti-Rutschsocken) und Anpassungen im häuslichen Wohnumfeld (Entfernen von Stolperfallen, Anbringen von Handgriffen etc.).

 

Definition

Dieser Indikator basiert auf der Schweizerischen Gesundheitsbefragung. Er zeigt den Anteil der 65-jährigen und älteren Personen die angaben, mindestens einen Sturz im Laufe der letzten 12 Monate vor der Befragung gehabt zu haben (TALTP01).

Die Stichprobe der Schweizerischen Gesundheitsbefragung wird aus der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz ab 15 Jahren gezogen, die in einem Privathaushalt wohnt. Die berechneten Werte sind gewichtet.

Definition der einzelnen Dimensionen

Die für diesen Indikator verwendeten Fragen aus der Schweizerischen Gesundheitsbefragung wurden nur an alle 60-jährigen und älteren Personen gestellt. Die Fragen lauten:
 

«Sind Sie in den vergangenen 12 Monaten einmal gestürzt?
Ja / Nein / Weiss nicht / Keine Antwort

Quellen

Bundesamt für Statistik
Schweizerische Gesundheitsbefragung

Zuletzt aktualisiert

10.04.2019